Wer wir sind

Unser Prinzip

Jeder Spender erwartet, dass sein Beitrag dort ankommt, wo er hingehört: im jeweils unterstützten Projekt. Die Vereinsmitglieder von Villa Social e.V. haben dies zum zentralen Prinzip Ihrer Arbeit gemacht:

1. Keine Verwendung von Spendeneinnahmen für Administration

1. Keine Verwendung von Spendeneinnahmen für Administration

Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für Villa Social e.V.. Etwaige Aufwendungen aus der Arbeit für Villa Social e.V., beispielsweise für den Versand der Spendenbescheinigungen werden von den Mitgliedern selbst privat getragen. Zudem wird der Mitgliedsbeitrag der 15 Vereinsmitglieder jedes Jahr so festgesetzt, dass sämtliche Kontoführungs- und Überweisungsgebühren davon abgedeckt werden. Produktionskosten für Villa Social eigene Produkte werden ebenfalls von den Vereinsmitgliedern oder durch Sponsoren separat übernommen. Damit ist gewährleistet, dass sowohl die Einnahmen aus dem Verkauf von Produkten als auch jedwede Spendeneinnahmen dem geförderten Projeto Crescer vollständig zufliessen. 

2. Fokussierung auf die Akquise von Spendern

2. Fokussierung auf die Akquise von Spendern

Wir führen Villa Social mit unserer professionellen Erfahrung und beschränken uns auf das Wesentliche: Spenden einsammeln. Wir nehmen nicht an ideologischen oder politischen Debatten teil, sondern fungieren als Geldgeber. Daher verzichten wir beispielsweise auf die Vermittlung von Kinderpatenschaften oder Praktikantenplätzen. Nach eingehender Prüfung bewerten wir den Aufwand dafür als so gross, dass wir glauben, unseren ersten Grundsatz nicht Aufrecht erhalten zu können.  

3. Nähe zum Projekt und lokale Verantwortung

3. Nähe zum Projekt und lokale Verantwortung

Wir besuchen das Projeto Crescer in regelmässigen Abständen selbst. Über Freunde vor Ort werden wir über alles auf dem Laufenden gehalten. Zudem erhalten wir von der lokalen Leitung des Projeto Crescer Einblick in die Finanzplanung sowie die aktuellen Mittelzuflüsse und Ausgaben. So wissen wir wie Ihre und unsere eigenen Spendengelder eingesetzt werden. Gleichwohl lassen wir die Verantwortung dort, wo sie hingehört: bei der Leitung des Projeto Crescer. Dort kann man die Bedürfnisse der Kinder und die Massnahmen zur Weiterentwicklung des Projetos am besten einschätzen. 

4. Nachhaltige Projektfinanzierung

4. Nachhaltige Projektfinanzierung

Verkürzt wieder gegeben sind wir gemäss unserer Satzung ein Förderverein für die Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und Jugendlicher, der Bekämpfung des Drogenmissbrauchs, der Unterstützung der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, und die Unterstützung von sozialen Einrichtungen wie Kinder- und Jugendheimen durch die ideelle und finanzielle Förderung von Kinderhilfsprojekten. Damit könnten wir auch andere Kinderhilfsprojekte unterstützen. Wir fokussieren uns jedoch unverändert seit dem Beginn unserer Arbeit auf das Projeto Crescer, weil wir aufgrund der Nähe zum Projekt einen besonders guten Einblick haben. Die Ergebnisse der Arbeit vor Ort und die stetig steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen für die Kinder der Gemeinde bekräftigen den Bedarf einer langfristigen und nachhaltigen finanziellen Unterstützung des Projekts. 

5. Transparenz

5. Transparenz

Als Prinzig unserer Arbeit haben wir es uns zum Ziel gesetzt, 100% der Spenden an uns, den Kindern im Projeto Crescer zugute kommen zu lassen. Dass wir als einen unserer vier weiteren anderen Grundsätze formuliert haben, keine Spenden für die Administration einsetzen ist eine wichtige Voraussetzung dafür. Wir erreichen diese Zielsetzung durch unser professionelles Handeln und dokumentieren dies transparent in unserer GuV. Dabei geht Transparenz für uns noch weiter: die Zusammenarbeit mit der Leitung des Projeto Crescer ist so eng, dass wir ergänzend zu Berichten über Aktivitäten im Projeto oder Erfolgsgeschichten von Kindern regelmässig auch Einblick in die aktuelle Finanzsituation und –planung bekommen. Auf dieser Basis sind wir überzeugt, für ein rein ehrenamtlich geführtes Projekt fast ein Alleinstellungsmerkmal mitzubringen.

Wie wichtig uns Transparenz ist, wollen wir mit dem Beitritt zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft dokumentieren.

Von links nach rechts: Raimunda Araújo und Andréa Luz (Leiterinnen des Projetos), Christian Schmalz (Vorsitzender Villa Social e.V.), Lucymeire Ferraz Ulmer (lokale Förderin und Aufsichtsrat)